Freitag Morgen, 09:05 Uhr deutscher Ortszeit, wird aus Canada wieder Kanada.
Eine tränenreiche Hymne auf diese tolle Stadt und meine sechs Monate hier erspare ich mir. Ein kleines Fazit muss aber erlaubt sein: Alles richtig gemacht. Richtige Stadt, richtige Uni, richtiges Appartement, richtiger Euro/Dollar-Wechselkurs. Allein die Qualität der Süßwaren hinterlässt etwas Zahnbelag auf meinem ansonsten strahlenden Lächeln…
Mit meiner Zeit in Montreal endet auch dieser Blog. Die Seite bleibt bestehen, aber das einzig Aktuelle wird dann das Wetter sein. Letzte Chance also für einen pfiffigen Kommentar und ein paar aufmunternde Worte für den schweißtreibenden Rückflug (wenn das im Flugzeug so runter geht……uuh).
Ab morgen also wieder Moin.
Salut,
Claudius

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Januar 22nd, 2009 at 00:11
Die letzte Woche ist angebrochen und das heißt nicht nur langsam Koffer packen, sondern auch alles wegschmeissen, was nicht mit auf die Heimreise darf. Neben vielen leeren Kartons (was auch immer ich damit vor hatte) und alten T-Shirts muss stromspannungsbedingt leider auch eines meiner Projekte aus dem Studium hier bleiben.
Der angenehme Teil ist aber, dass ich all meine kanadischen Dollar ausgeben kann, die ich noch habe. Und ich musste sogar schon welche vom Automaten holen, so viel Spaß macht das! Ein tolles Hobby, das ich in Oldenburg weiter betreiben werde. Auch wenn mir das Lächeln der Königin sicher etwas fehlen wird.
Claudius

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Januar 19th, 2009 at 22:31
Der Winter besteht hier aus zwei Teilen. Zum einen Schnee: Kommt in üppigen Mengen und ist schick anzusehen, eher der touristische Teil. Und die Kälte: Schlecht zu fotografieren und auch nicht so einfach weg zu räumen und daher eher was für Kenner und echte Kanadier.
Als solcher kann man derzeit Temperaturen um die -30ºC genießen, die sich je nach Wind aber ganz unterschiedlich anfühlen……manchmal sogar nur wie laue -22ºC. Das ist zwar überhaupt nicht ungewöhnlich, aber trotzdem wurde mir in der Zeitung noch mal erklärt, dass man mit weißen, gefühlstauben Stellen auf der Haut doch bitte zügig zum Arzt gehen soll.
Ich habe soweit überlebt, meine Zehen sind noch alle dran, und in ein paar Tagen bin ich ja auch schon wieder im subtropischen Oldenburg.
Claudius

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Januar 17th, 2009 at 18:32
Damit bloß keiner denkt, ich komme genau so wieder, wie ich gefahren bin: Dank Muckibutze im Untergeschoss meiner Uni und einer Testpackung bolivianischer Anabolika im Arm habe ich mich auf gemacht das Reich der weißen Tennissocken und Sporttangas zu erkunden. Und das mit überwältigendem Erfolg: Für apfelsinengroße Hoden und O-Beine hat es leider nicht gereicht und auch das geheime Zeichen der schwitzenden Kraftmeier, das Bluetooth Headset im Ohr, blieb mir verwährt. Aber ich habe, und darauf bin gerade ich sehr stolz, meine Bikinifigur wiedererlangt und endlich zwei Kilo abgenommen!
Claudius

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Januar 13th, 2009 at 12:43
Fünf Tage später als in Deutschland ist nun auch hier das neue Jahr eingekehrt (Zeitverschiebung). Das ist gut, da kann ich dann immer sagen: “Ich war 2008/2009 in Canada.” Hui, das klingt lang.
Neuigkeiten gibt es derzeit nur von der Kuchenfront: Es gibt tatsächlich nicht eine Cookiesorte die mich geschmacklich komplett befriedigenden kann und als sättigende Mahlzeit taugt. Ärgerlich. Einzig das Feingebäck und die raffinierten Törtchen vom Konditor taugen wirklich was, wenn es um beißenden Kuchenhunger geht. Unbedingt zu vermeiden ist jeglicher Schokoersatz: Das ist ein braun gefärbter Fettbrei, dem Geschmack nach auf Basis von Sägespäne oder Altpapier, der anstelle von richtiger Schokolade in Kuchen gemanscht oder in Keksen verbacken wird. Bäh.
Claudius

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Januar 5th, 2009 at 11:10
Frohes Fest.
Ich hatte dieses Jahr richtig Glück und der Weihnachtsmann hat mir genau das gebracht, was ich schon immer haben wollte: Den neuen Inno 89!
Da muss ich wohl sehr artig gewesen sein.
Überglücklich,
Claudius.

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Dezember 26th, 2008 at 16:20
An meiner Uni, unglaublich!
Claudius

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Dezember 19th, 2008 at 14:27
Wenn die jugendliche Damenwelt in langem Pulli, Leggins und bunten Gummistiefeln durch die Stadt stapft muss das einen Grund haben: Schnee, oder schlimmer noch: Winter. Der thermosensible Herr trägt entweder riesige Nordpol-Moonboots, natürlich mit Hose drinnen, oder schlauchbootähnliche Überziehschuhe aus Gummi über dem gelackten Businessschuhwerk. Der generelle Laufstil auf den vereisten Gehwegen ähnelt dem in Skischuhen wenn man sich zusätzlich noch in die Hose gemacht hat. Ein Träumchen.
Auch ich stapfe in neuen Botten eifrig mit und habe bisher noch keinen sterbenden Schwan zu vermelden. Lob an mich,
Claudius



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Dezember 16th, 2008 at 01:13
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